Wilhelm Schich

Wilhelm Alexander Schich (* 22. September 1889 in Wien; † 25. Februar 1940 ebenda) war ein österreichischer Theaterregisseur[1] und Schauspieler.

Leben

Schich war ein Sohn des Geschäftsdieners Alexander Schich und seiner Gattin Karoline, geb. Schörg.[2] Über seinen Bildungsweg und seine frühen Jahre ist derzeit nichts bekannt. Bei den Salzburger Festspielen 1934 und 1935 spielte er den Dicken Vetter im Jedermann am Domplatz und den Siegel im Faust in der Felsenreitschule. 1934 übernahm er zusätzlich die Sprechrolle des Harun al Raschid in Carl Maria von Webers Oberon.

In Géza von Bolvárys Lumpacivagabundus-Verfilmung von 1936 war er der Herrenkutscher, in E. W. Emos Film Dreizehn Stühle von 1938 verkörperte er den Auktionator. Insgesamt war er zwischen 1933 und 1940 in 22 kleineren Filmrollen zu sehen, darunter so erfolgreichen Titeln wie Mein Liebster ist ein Jägersmann (1933), Kleines Mädchen - Große Liebe (1938), Unsterblicher Walzer (1939) oder Krambambuli (1940).

Er starb im Alter von 50 Jahren und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gr. 89, R. 11, Nr. 16) beerdigt. Das Grab ist bereits aufgelassen.[3]

Filmografie

  • Wilhelm Schich bei IMDb
  • Wilhelm Schich bei filmportal.de
  • Wilhelm Schich in der Datenbank Find a GraveVorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Schich in der googlebooks-Suche
  2. Taufbuch der Pfarre Wien-Maria Treu, Nr. 257/1889 (online).
  3. Wilhelm Schich. In: Bestattung und Friedhöfe Wien. Abgerufen am 1. Juni 2022. 
Normdaten (Person): GND: 1274396786 (lobid, OGND, AKS) | VIAF: 9993167025429453390006 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Schich, Wilhelm
ALTERNATIVNAMEN Schich, Wilhelm Alexander (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Theaterregisseur und Schauspieler
GEBURTSDATUM 22. September 1889
GEBURTSORT Wien, Österreich-Ungarn
STERBEDATUM 25. Februar 1940
STERBEORT Wien, Ostmark, Deutsches Reich